Foto eines Schachspieles     Jahresabschluss 2009 (Teil 1)
Weihnachtsfeier des Nachwuchses

Auch dieses Jahr endete wieder im Klub mit dem beliebten "Dreierhop", welcher aus den Weihnachtsfeiern des Nachwuchses und jener der Erwachsenen besteht sowie der Teilnahme am Weihnachtsblitzturnier in Gaussig. Dieser Ablauf ist traditionell seit vielen Jahren erprobt und es gab keinen Grund es zu ändern.

Am Anfang waren wie immer die unvermeidlichen Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehörte das Umräumen der Tische und Aufbauen der Schachspiele.

 Dann wurde in einem der vorderen Räume die Verpflegungsstelle eingerichtet, welche sich sofort grösster Beliebtheit erfreute.

Zu einem guten Turnier gehört natürlich auch noch ein erfahrener Schiedsrichter. Und wer wäre da besser geeignet, als Matthias Rudolf? Er hat schon seit Jahren das Zepter beim Tandemturnier des Nachwuchses während der Weihnachtsfeier in der Hand.

Das System der Auslosung folgt eigenen Regeln und ist von außen nur schwer zu durchschauen, aber es sorgt andererseits dafür, dass alle am Ende des Turniers mindestens einen Punkt besitzen.

Manche begreifen die Prozedur trotz wiederholter und mehrjähriger Teilnahme immer noch nicht ...

Dann ging es mit vollem Einsatz los. Auch unsere jüngste Spielerin Justine (5 Jahre) hatte sich zur Teilnahme entschlossen. Ihr Papa musste zwar ein wenig Überredungskunst anwenden, aber letztlich gab es keine Probleme. Und Justine schnitt mit 3 Punkten sehr achtbar ab, das sei schon mal vorweggenommen.

 Nachdem die Vorbereitungen getroffen waren und alle noch einmal für ihr leibliches Wohl gesorgt hatten, fing der Kampf an den Brettern an. Insgesamt stellten sich 24 Nachwuchsspieler der Herausforderung. Besonders lobenswert ist die Teilnahme einiger älterer Jugendlicher einzuschätzen, weil diese damit den jüngeren Spielern ein gutes Vorbild liefern. Und außerdem waren manche so desolat, dass die Kleinen immer mal wieder gegen die Großen gewinnen konnten.

Und wie jedes Jahr kam auch dieses Jahr wieder am Ende des Tandemturniers der Weihnachtsmann. Woher er nur immer weiß, wann wir fertig sind? Hmm, rätselhaft ...

Die Kinder erkannten natürlich sofort, wer es war. Laut ihrer Meinung war es derselbe wie im vergangenen Jahr. Aber damit lagen sie falsch. Nur Carl-Anton beobachtete die Szene gut und wußte am Ende, wer den Weihnachtsmann gemimt hatte. Alle anderen können ja noch ein wenig weiter raten.

Da die Anzahl der Geschenke diesmal enorm war und nicht alles in einen Sack passte, hatte der Weihnachtsmann die vielen Überraschungen in einen großen Karton gepackt. Alle warteten gespannt, was es denn geben wird. Auch ein Vati hatte sich unter die Kinder gemischt, wurde aber schnell als Nichtweihnachtsmanngeschenkempfangsberechtigter enttarnt.

Die vorderen Plätze beim Tandemturnier belegten Niklas, Max und Tom. Sie durften sich deshalb auch zuerst ein Geschenk aussuchen.

Damit es nicht so lange dauert, hat Matthias Rudolf den Part des Einkaufsberaters übernommen. Die Auswahl fiel bei der Menge an angebotenen Geschenken doch sichtlich schwer. Alle überlegten lange, bevor sie eine Entscheidung trafen.

Und dann gab es noch eine besondere Überraschung: Der Weihnachtsmann hatte nämlich Geburtstag! Also übergaben wir ihm noch ein Geschenk.

Der letzte Hinweis sollte nun aber wirklich ausreichend sein, damit alle erraten, wer der Weihnachtsmann war.

Glücklich und zufrieden verabschiedeten sich dann alle und ein ereignisreiches Jahr im Nachwuchs, welches uns viele schöne Erfolge gebracht hat, fand zumindest im Schachklub sein Ende.


Bericht und Fotos: Frank Schulze