Foto eines Schachspieles     Jahresabschluss 2007 (Teil 1)
Weihnachtsfeier des Nachwuchses

Traditionell finden am Jahresende in unserem Klub als letzte Veranstaltung die Weihnachtsfeiern statt. Zuerst sind die Nachwuchsspieler an der Reihe, welche dann nahtlos von den Erwachsenen abgelöst werden. Das ist schon seit vielen Jahren so und es gab keinen Grund, dieses Jahr daran etwas zu ändern.

Kurz vor Jahresende mußten wir leider noch das Spiellokal wechseln, so daß wir alle gespannt waren, wie die Feiern in den neuen Räumen ablaufen werden. Früher hatten wir einen großen Raum für die Feier, jetzt haben wir zwar 2 gleichgroße Räume, aber diese sind auch deutlich kleiner als der vorherige. Aber mit Hilfe der gewohnten Flexibilität der Trainer wollten wir es aber in gewohnter Qualität durchführen.

Die Entscheidung, wer Nachwuchs ist und wer nicht, wird immer sehr weit gefaßt. So durfte Daniel noch teilnehmen, der doch schon einige Zeit aus dem entsprechenden Alter heraus ist. Er mußte aber dafür manchmal auch sehr junge Spielpartner akzeptieren.

Jedoch steht beim Tandemturnier der Spaß im Vordergrund und die Kinder freuen sich immer sehr auf den Jahresabschluß. Der Modus des Neuauslosens der Spielgemeinschaften in jeder Runde bringt immer wieder überraschende Paare zusammen und gibt in jeder Runde immer wieder jedem reale Gewinnchancen.

Allerdings gibt es ernstzunehmende Vermutungen, daß beim Turnierleiter Matthias Rudolf das Auslosen mehr einem "Setzen und Losen" entspricht, aber zu beweisen ist es nicht wirklich.

Da sich die Vorbereitungen zur ersten Runde aus technischen Gründen ("Setzen und Losen"...) etwas hinzogen, war ein wenig Warten angesagt.

Nachdem die Paarungen der ersten Runde dann doch ausgelost waren, konnte es losgehen. Weil eine ungerade Anzahl von Teilnehmern vorhanden war, mußte auch noch Katrin Berthold mitspielen, damit jeder Nachwuchsspieler mitmachen kann. Alle waren mit sehr viel Eifer bei der Sache:

Sogar in den Spielpausen wurde eifrig diskutiert, wie man vielleicht die letzte Partie hätte gewinnen können.

Manchmal war es aber auch interessanter, die Arbeit des Turnierleiters sehr aufmerksam und kritisch zu verfolgen.

In den vergangenen Jahre war gegen 18:30 Uhr immer der Weihnachtsmann gekommen. Aber außer Herrn Oesterreich tauchte keiner auf.

Ob der Weihnachtsmann gar unser neues Spiellokal nicht gefunden hatte? Immerhin sind wir erst seit kurzem dort und der Weg ist noch ungewohnt für alle. Nein, alle Vermutungen waren falsch. Knecht Ruprecht kam doch noch. Er murmelte was von 4 Stockwerken und alter Mann in seinen Bart ...

Natürlich war den Kindern sofort klar, daß nur Herr Nake der Weihnachtsmann sein konnte, weil dieser im Laufe des Tandemturniers schon gesichtet wurde. Diese Behauptung wurde jedoch sofort vor Ort und hier mittels Fotobeweis entkräftet.

Weitere sinnvolle Vorschläge zur Identität des Weihnachtsmannes kamen von Seiten der Kinder nach diesem Tiefschlag nicht mehr. Damit war der Weg frei für die Verteilung der Geschenke.

Bevor der Weihnachtsmann an die Reihe kam, zeichnete Frank Schulze aber erst Hannes Bernhardt mit einem Sonderpreis aus, weil dieser kontinuierlich über das Jahr Taktikaufgaben gelöst hat und am Ende über 300 richtige Lösungen vorweisen konnte. Das sollte für alle Nachwuchsspieler im Verein Ansporn sein, sich im nächsten Jahr ebenfalls dieser Übungsvariante zuzuneigen.

Auf Grund der kleinen Räume mußten wir die Geschenkeübergabe auf dem Gang durchführen, was sich als nicht so optimal erwies, da die Sicht nicht für alle gleichermaßen gut war.

Die Verteilung der Geschenke geschah dann in der Reihenfolge der Platzierung beim Tandemturnier.

Somit war der erste Teil des Jahresabschlusses bei uns geschafft. Ein Hinweis noch am Ende: Jörg H. tauchte wie üblich genau dann auf als der Weihnachtsmann verschwand ...

Bericht und Fotos: Frank Schulze